Mein Geist ist verstört, meine Tage laufen ab, Gräber warten meiner.● Treibt man nicht Gespött mit mir und muß nicht mein Auge auf ihren bittren Mienen weilen?● Setze doch einen ein, verbürge dich selbst für mich! Wer sollte sonst mir in die Hand geloben?● Du hast ihre Herzen der Einsicht verschlossen, darum wirst du sie nicht obsiegen lassen.● Wer Freunde der Plünderung preisgibt, dessen Kinder werden sich schämen müssen.● Man stellt mich den Leuten zum Sprichwort hin, und ich muß sein wie einer, dem man ins Angesicht speit.● Mein Augenlicht erlischt vor Gram, und alle meine Glieder sind wie ein Schatten.● Die Gerechten entsetzen sich darüber, und der Unschuldige ist über den Ruchlosen aufgebracht.● Aber der Gerechte hält fest an seinem Wege, und wer reine Hände hat, dessen Kraft nimmt zu.● Ihr dagegen, kehrt nur alle wieder um und gehet heim , ich finde doch keinen Weisen unter euch.● Meine Tage sind dahin; meine Pläne, die mein Herz besessen hat, sind abgeschnitten.● Die Nacht machen sie zum Tag; das Licht sei nahe, nicht die Finsternis!● da ich doch erwarte, daß der Scheol meine Wohnung wird und ich mein Lager in der Finsternis aufschlagen muß;● da ich zur Grube sagen muß: Du bist mein Vater! und zu den Würmern: Ihr seid meine Mutter und meine Schwestern!● Wo ist da noch Hoffnung für mich, und wer wird meine Hoffnung verwirklicht sehen?● Zu des Scheols Pforten fährt sie hinab, wenn einmal alles miteinander im Staube ruht!●
Job 17
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