Da antwortete Bildad, der Schuchiter, und sprach:● Wie lange wollt ihr doch Jagd auf Worte machen? Besinnet euch zuerst, redet dann!● Warum werden wir dem Vieh gleichgeachtet und sind so dumm in euren Augen?● Du, der sich in seinem Zorne selbst zerfleischt, soll um deinetwillen die Erde verlassen werden und der Fels von seinem Orte wegrücken?● Ja, des Gottlosen Licht erlischt, und die Flamme seines Feuers leuchtet nicht.● Das Licht verfinstert sich in seinem Zelte, und seine Leuchte erlischt über ihm.● Seine Schritte treiben ihn in die Enge, und sein eigener Ratschlag wird ihn stürzen.● Denn er wird mit seinem Fuß im Netz verstrickt und wandelt auf Fallgruben dahin.● Eine Schlinge wird seine Ferse ergreifen, und ein Fallstrick hält ihn fest.● Ein Garn ist für ihn auf dem Boden versteckt und eine Falle auf seinem Pfad.● Von allen Seiten überfallen ihn Schrecknisse und verfolgen ihn auf Schritt und Tritt.● Es hungert nach ihm sein Verderben, und sein Unglück steht neben ihm bereit.● Es frißt die Glieder seines Leibes; der Erstgeborene des Todes zehrt seine Glieder auf.● Er wird vertrieben aus seinem Zelte, seinem Zufluchtsort, und man führt ihn zum Könige der Schrecken.● Sein Zelt wird von einem bewohnt, der ihm nicht zugehört, auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut.● Unter ihm werden seine Wurzeln verdorren und über ihm seine Zweige verwelken.● Sein Gedächtnis wird verschwinden von der Erde, und sein Name wird auf den Straßen nicht genannt werden.● Man stößt ihn aus dem Licht in die Finsternis, er wird aus der Welt gejagt.● Kein Sproß noch Schoß bleibt ihm unter seinem Volk, und kein Entronnener wohnt in seinen Zelten.● ber seinen Tag entsetzen sich die Abendländer, und die Morgenländer ergreift Schrecken darob.● So geht es der Wohnung des Ungerechten und so der Stätte dessen, der Gott nicht kennt!●
Job 18
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